Bildung als Chance auf eine bessere Zukunft

Veröffentlicht am 22. Juni 2023 um 06:00

Bildung eröffnet Türen und erweitert die Anschauung zur Welt.

Es ist wichtig für die Kinder Bildung zu erfahren und aus alten Mustern herauszuwachsen.

In Kenia gibt es immer noch Stämme, welche Schulbildung nicht für gutheißen.
Es gibt einige Schulen und die Kinder müssen die Chance bekommen diese zu besuchen. Sowohl staatliche als auch private Einrichtungen.
Die Schulbildung ist komplett anders als in Deutschland. Es bestehen sowohl positive als auch negative Seiten.
Es ist nicht alles gut, sowohl in Deutschland als auch in Kenia.
Die Stellung der Kinder und der Erwachsenen ist hier eine andere. Die Kinder haben kein Mitspracherecht und wenn sie nicht den Regeln befolgen oder Leistung erbringen erfolgt eine Bestrafung. Diese erfolgt nonverbal und unter Ausübung physischer Gewalt.

Es kommt leider immer noch zum Einsatz von Stöcken.
Aber ich versuche ein Umdenken zu bewirken. Wenn ich Schulen besuche, versuche ich ins Gespräch mit den Lehrern zukommen und ihnen zu verdeutlichen, dass dies nicht die Lösung ist. Die Kinder sollen keine Ängste entwickeln. Sie lernen auch ohne den Einsatz von Stöcken.

Aber es ist eine Routine und für die Kinder ist Schule dennoch etwas Wunderschönes. Unvorstellbar viele Kinder in Deutschland würden sagen, da gehe ich nie wieder hin. Aber die Kinder in Kenia sehen Schule als eine große Chance. Sie sehen endlich einen Lichtblick und lernen so gut sie können. Durch den Einsatz von Mimik und Nächstenliebe zeige ich den Lehrern sowie Kindern, dass liebevolles, aber trotzdem konsequentes Unterrichten auch ohne den Einsatz von Stöcken möglich ist. Ich weiß, es ist ein kleiner Schritt, aber ich versuche ihnen die Augen zu öffnen. Lernen und das Vermitteln von Lerninhalten kann auch anders erfolgen.
So besuche ich unterschiedliche Schulen und lasse mir einen Einblick geben. Man sieht es sehr schnell und ich entwickle ein Gespür dafür wo ich Ansätze und wie ich mit den Kindern sowie den Lehrern in Verbindung trete.
Mein Wunsch ist es, dass irgendwann ein Gewaltfreies Unterrichten möglich ist, es ist ein weiter Weg, aber nichts ist unmöglich.
Oft sehe ich die Kinder von Deutschland vor meinen Augen und dann sehe ich die kenianischen Kinder.
Es sind unterschiedliche Welten, welche nie zueinander finden werden und einen mittel Weg zu finden ist schwer.

Asante sana Karembo


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